Silvesterdessert: Sahne-Himbeer-Schäumle im Glas

Dezember 31, 2016

Himbeertraum, rote Inge oder einfach nur "so ein erfrischender und lecker Nachtisch". Damals als ich diesen Nachtisch das erste Mal gegessen habe, hatte ich noch nie von ihm gehört. Eine Mitspielerin brachte den Nachtisch zu unserer Saisonabschlussfeier mit Nachdem ich dann das Rezept von ihr erhielt, hatte ich ihn im Sommer öfters zubereitet oder zu Partys mitgebracht. Das Dessert kam immer super an. Dies ist mittlerweile schon über fünf Jahre her und das Rezept leider nicht mehr auffindbar. Ich habe nun eine abgewandelte Version gemacht, die sich auch richtig gut sehen lassen kann. Im Moment steht der Nachtisch noch im Kühlschrank. Er ist heute mein Silvesternachtisch, nachdem mein eigentlicher Plan - Lebkuchentiramisu an den fehlenden Lebkuchen gescheitert ist. Könnt ihr euch vorstellen, dass es am 30.12. weder im Penny, Edeka, Rewe noch im Lidl und Aldi Lebkuchen gab? Ich auch nicht, aber so war das gestern. 


Jetzt geht's aber schnell ans Rezept, falls ihr noch ein Last-Minute Dessert im Glas sucht:

Für 6 Gläser benötigt ihr:

- 1 Becher Sahne (200 ml)
- 500 g Magerquark
- 18 Mini Schokoküsse
- 250 g gefrorene Himbeeren
- 12 Baiser (Schäumle)
- 1 EL Zucker
- 1 TL Puderzucker

Den Boden der 18 Mini Schokoküsse entfernen. Die Sahne steif schlagen den Magerquark hinzugeben. Die bodenlose Schokoküsse hinzufügen und alles gut miteinander vermischen. 
Den Zucker und den Puderzucker hinzufügen unf nochmal gut durchmischen. Wer es ein bisschen süßer möchte, dem empfehle ich die Quarkmischung abzuschmecken und ggf. noch ein bisschen Zucker hinzuzufügen.
Die Sahne-Quarkmischung in das Glas mit einem Esslöffel geben, darauf das zerkleinerte Baiser streuen und mit den Himbeeren bedecken. Dann nochmal die Sahne-Quarkmischung darauf geben und als Dekoration ein paar Baisers zerbröseln und eine Himbeere mit einem Schokokussboden dekorieren. 

Wenn ihr das Ganze in einer Schüssel anrichten möchtet solltet ihr die Zutaten schichten. Beginnend wie auch im Glas mit der Sahne-Quarkmischung, Baiser und Himbeeren.



Cocktail: Pimm's Cup

Dezember 28, 2016

Na weil doch jetzt bald Silvester vor der Türe steht, möchte ich euch ein Rezept vorstellen. Man braucht gar nicht viele Zutaten. Gurken, Orangen, Zitronen hat man möglicherweise schon zu Hause und auch die Minze ist vor allem an Silvester sehr hilfreich, wenn sie in der Küche steht. Fehlt nur noch der Alkohol, also der Pimm's No. 1 und die alkoholfreie Zutat: Ginger Ale.


Für ein Glas benötigt ihr:

- 8 cl Pimm's Cup No. 1
- mit Ginger Ale auffüllen
- Eiswürfel
- 2 Scheiben Gurken
- 1/2 Scheibe Orange
- 1/2 Scheibe Zitrone
- 1 Minzzweig
- 1 Strohhalm

Die Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben, Gurken, Orange, Zitrone in das Glas legen und Pimm's Cup No. 1 hinzugeben . Das Glas mit dem Ginger Ale füllen. Am Ende einen Minzzweig ins Glas legen und mit einem Strohhalm, umrühren und dann servieren. 

In Großbritannien wird der Pimm's Cup hauptsächlich mit Limonade getrunken.






Blogmas16 - Türchen Nr. 16

Dezember 16, 2016

Merry Blogmas wünsche ich euch am 16. Dezember, denn heute darf ich das Kalendertürchen bei Merry Blogmas, dem Foodadventskalender, öffnen. 

Die Weihnachtsbeleuchtung hängt mittlerweile am Balkon, die gebackenen Plätzchen sind in den Weihnachtsdosen gestapelt, es duftet nach Weihnachten. Der Glühwein wird auf dem Weihnachtsmarkt mit Freunden getrunken und der Schnee fällt leise vom Himmel. Die extra aufgestellten Tannenbäume strahlen in tollen Farben und fast jeder, der vorbei läuft macht ein Foto vom schneebedeckten, mit Lichterketten behangenen Tannenbaum. So oder so ähnlich könnte es dieses Jahr wieder ablaufen. Da es bislang, zwar schon geschneit hat, dieser jedoch noch nicht liegen geblieben ist, habe ich mir den Schnee und den Tannebaum in Form eines Cupcakes nach Hause geholt und ihn mit Lichterketten dekoriert. Wie das geht, könnt ihr ganz einfach nachlesen. 


 
Für den Teig von 9 Cupcakes benötigt ihr:
- 200 g Mehl
- 100 g Zucker
- 100 g Butter
- 20 g Kakao
- 5 g Backpulver
- 0,5 TL Zimt
- 3 Prisen Muskatnuss
- 7 Prisen Ingwer
- 20 g Raspelschokolade Zartbitter
- 100 ml Milch
- 2 Eier

Für das Topping benötigt ihr.
- 300 g Frischkäse
- 10 Tropfen Vanillearoma
- 2 Prisen Vanillinzucker
- 1 TL Löffelspitze gemahlenes Vanillepulver
- 10 g + 40 g Puderzucker
- 30 g Butter

Für die Deko:
- 15 g Zartbitterschokolade
- bunte Schokolinsen


Das Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver und den Gewürzen miteinander vermischen. Die Butter zerlassen und mit dem Zucker und den Eiern verrühren. Das Mehlgemisch hinzugeben und mit der Milch nochmal auf hoher Stufe kurz durchmischen. Die Raspelschokolade unterheben.

Papierförmchen in der Cupcakebackform auslegen und im vorgeheizen Backofen bei 180 Grad 20 Minuten lang backen (Stäbchenprobe). Die Cupcakes anschließend vollständig auskühlen lassen. 

Für das Topping die Butter mit 40g Puderzucker in einer Schüssel cremig rühren. In einer anderen Schüssel die 10g Puderzucker, das Vanillearoma, den Vanillinzucker und das Vanillepulver hinzugeben und mit einem Schneebesen leicht verrühren. Anschließend die Masse zur Buttermasse hinzugeben und kurz mit dem Handrührgerät mixen. Ihr solltet den Frischkäse nicht zu lange rühren, da er sonst zu flüssig wird. 

Mit einer Rundtülle das Frosting auf den  Cupcake spritzen. Die Schokolade zerhacken und im Wasserbad schmelzen. Die Schokolade in einen Dekorierstift füllen und auf dem Frosting das "Kabel" einer Lichterkette nachfahren. Mit den Schokolinsen die Lichter nachahmen. 

Das Dekorieren solltet ihr allerdings erst kurz bevor euer Besuch kommt machen, da die Schokolinsen durch das Topping ihre Farbe verlieren.


Gestern durften wir uns bei Julia überraschen lassen und was Monica morgen zaubern wird, seht ihr morgen, wenn ihr auf ihren Namen klickt. Schaut doch auch mal bei den anderen Bloggern vorbei:

Adventskalendertürchen Nr. 11 - Rudolph Cupcakes

Dezember 11, 2016
Auch in diesem Jahr darf ich wieder ein Teil der Weihnachtsschmiede sein. Deswegen freue ich mich sehr, euch das elfte Türchen des Adventskalenders vorzustellen.


Falls ihr noch auf der Suche nach einem Kuchen für den Adventskaffee oder an Weihnachten für den Nachtisch zuständig seid, dann solltet ihr auf jeden Fall nicht aufhören zu lesen. Einen passenden Geschenktipp habe ich für euch am Ende des Beitrags auch.



Für die 12 Rudolph Cupcakes (Schoko-Birne-Walnuss Cupcakes) wird benötigt:

Für den Teig:

- 200 g Mehl
- 80 g Zucker
- 80 g Butter
- 20 g Kakao
- 2 Eier
- 100 ml Milch
- 1 Birne
- 20 g Raspelschokolade Zartbitter
- 1 TL Backpulver
- 20 g Walnüsse

Für das Topping:

- 300 g Frischkäse
- 20 g Puderzucker
- 7 TL Kakao

Für die Deko:
- 24 Zuckeraugen oder 24 weiße Schokolinsen
- 12 Eierplätzchen
- 12 Schokolinsen (braun und rot)
- 24 große Salzbrezeln
- schwarzer Lebensmittelstift oder geschmolzene Schokolade


Den Zucker mit den Eiern schaumig rühren. Die Butter zerlassen und hinzugeben. Das Mehl mit dem Kako und dem Backpulver vermischen und zur Eiermasse mit der Milch hinzugeben und verrühren. Die Birne waschen, Schale entfernen und entkernen. In kleine Stücke schneiden. Die Walnüsse hacken und mit der Birne und der Raspelschokolade zum Teig geben. Alles kurz miteinander verrühren.
Die Muffinförmchen in  das Muffinbackblech legen und mit einem Löffel den Teig in die Förmchen verteilen. Die Muffins 20 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen. (Stäbchenprobe)

Den Puderzucker mit dem Kakao vermischen, den Frischkäse hinzugeben und mit einem Schneebesen vermischen. Wem das Topping zu unsüß ist, sollte noch ein bisschen Puderzucker hinzugeben.

Das Topping auf die ausgekühlten schmieren und dekorieren.

Wenn ihr jetzt noch eine Rudolph Cupcake Geschenkidee für Weihnachten sucht, dann solltet ihr bei Simply Delighted vorbei schauen.
 
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Wie es in der Weihnachtsschmiede weiter geht, seht ihr in der Übersicht. Gestern durfte Jasmin Türchen 10 öffnen, morgen geht es zum Türchen Nummer 12 auf den Blog von Elisabeth.




Die Weihnachtsschmiede

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Stuttgart - Vier mal 3 - Herbstgedicht

November 16, 2016

Stuttgart vier mal 3 geht mit diesem Post in die letzte Runde, aber nur für dieses Jahr. Seid gespannt auf nächstes Jahr, denn uns hat es soviel Spaß gemacht, dass wir weiter machen.

Für die Herbstrunde hatten wir uns folgende Zutaten überlegt: Kürbis, Quitte, Blumenkohl, Kohlrabi, Traube und Birne. Wie schon bei den vorherigen Vier mal 3 Blogposts müssen aus diesen 6 Zutaten mindestens 4 ausgewählt werden.


Auch dieses Mal war die Wahl, welche Zutat ich wählen sollte, schwer. Ich stellte mir Fragen: Welche Zutat wähle ich, wie kombinier ich sie und vor allem was mache ich genau damit. Klar war für mich von Anfang an, dass das Gericht auch zur kälteren Jahreszeit passen sollte. Musste ich mich also zwischen Auflauf, Eintopf, Suppe oder auch Risotto hätte ich zum Thema "die Nächte werden wieder länger und die Tage kürzer" passend gefunden, entscheiden.

Schlussendlich habe ich mich für eine Suppe entschieden und weil ich zu einer Suppe am liebsten Brot esse, gibt es auch etwas dazu. Bevor ich euch aber verrate, was ich genau gekocht habe, solltet ihr auch noch bei Anja und Sonja vorbeischauen. Wir wissen selbst nie was die andere jeweils gezaubert hat, deswegen bin ich auch schon sehr gespannt.



Blumenkohl-Kohlrabi Suppe:

- 320 g Kohlrabi (schon geputzt)
- 130 g Zwiebeln klein geschnitten 
- 600 g geputzter Blumenkohl (davon 80 g zur Seite stellen)
- 1 Knoblauchzehe
- 30 g Butter 
- 1,2 Liter Gemüsebrühe
- 200 g Sahne
- Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss

Beim Kohlrabi die Blätter entfernen, die Knolle putzen und schälen. Anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenso in kleine Würfel schneiden. Den Blumenkohl putzen und von den Blättern entfernen. Die Röschen voneinander trennen und die größeren Röschen mit einem Messer teilen.

Die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel hinzugeben, anschwitzen. Die Knoblauchzehe putzen und den Knoblauch mit einer Presse hinzugeben. Kurz anschwitzen und anschließend den Kohlrabi und den Blumenkohl hinzufügen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Den Topf aufkochen lassen und bei reduzierter Hitze im zugedeckten Topf die Zutaten mind. 20 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und die Sahne hinzugeben. Für 10 Minuten sollte die Suppe nochmal bei zugedecktem Topf köcheln. Ist die Suppe zu flüssig, ein paar Minuten den Deckel von dem Topf nehmen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat.

Die zur Seite gestellten Blumenkohlröschen in einem kleinen Topf mit Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze durchkochen lassen bis sie bissfest sind, dann mit einem Sieb vom Wasser trennen.

Die Blumenkohl-Kohlrabi Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. 


Kürbis-Birnen Bruschetta:

- 250 g Hokkaido Kürbis
- 1 Birne
- 40 g Ruccola
- 2 EL Olivenöl
- 4 Scheiben Brot, die halbiert werden müssen
- Salz
- Pfeffer
- 60 g Blauschimmelkäse

Den Kürbis putzen, die Kerne und das weiche Innere mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis würfeln. Die Birne putzen, entkernen und würfeln. Die Stiele des Ruccolas abschneiden, waschen und trocknen. Den Gorgonzola auch in kleine Würfel schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Kürbis anbraten. Einen Deckel auf die Pfanne legen und hin und wieder den Kürbis in der Pfanne wenden. Nach ungefähr 10 Minuten sollte der Kürbis nicht mehr so fest sein. Die Birne hinzugeben und ca. 3 Minuten unter wenden braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Pfanne zur Seite stellen. 

Die Brotscheiben mit einem Messer halbieren und toasten. Danach mit Ruccola anrichten. Den Gorgonzola unter die Kürbis-Birnen Mischung heben, jedoch aufpassen, dass er nicht anfängt zu schmelzen und anschließend auf dem Brot, das bereits mit Ruccola belegt wurde, anrichten.

Die Blumenkohl-Kohlrabi Suppe mit den Blumenkohlröschen dekorieren und mit dem Kürbis-Birnen Bruschetta servieren.


Inspiriert hat mich dieses Rezept von der Seite Edeka und dieses Rezept von essen&trinken. Jeweils ein bisschen abgeändert.

glutenfreier Apfelkuchen mit Vanille-Zimt-Sahne

November 07, 2016

Die letzten Wochen habe ich mich durch Bücher und Zeitschriften gewälzt, habe das Internet durchgelesen, stand in der Küche, habe Rezepte ausprobiert, abgeändert oder selbst kreiert. Das hatte alles auch einen Grund, denn gestern war wieder Pop Up Bakery Zeit mit dem Kuchenquarett 0711. Als Thema der Pop Up Bakery wählten wir den Herbst. 

So war ich also auf der Suche nach herbstlichen Kuchen und Cupcakes. Einen Kuchen, den es auch auf der Pop Up Bakery gab, möchte ich euch nun vorstellen. Von verschiedenen Seiten wurde ich auch schon nach dem Rezept gefragt. Das Rezept habe ich in der Sweet Dreams* gefunden und minimal angepasst. Die Zutaten habe ich so gewählt, dass der Apfelkuchen glutenfrei war.


 
Zutaten für den glutenfreien Apfelkuchen mit Vanille-Zimt-Sahne (Springform mit 26 cm Durchmesser):

Für den Boden:
- 180 g glutenfreies Mehl
- 50 g Zucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Ei (Größe L)
- 80 g Butter

Für den Belag:
- 2 große Boskop Äpfel
- 350 ml Apfelsaft
- 1 Päckchen Vanillepudding
- 80 g Zucker

Für das Topping:
- 400 g Sahne
- 2 Päckchen Sahnesteif
- 1 TL Vanillinzucker
- 2 EL Zimtzucker




Den Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Die Zuaten für den Boden vermischen und mit den Händen verkneten. Ich maches es immer so, dass die grobe Arbeit meine Küchenmaschine machen darf und ich dann den Teig am Ende mit den Händen zu einer Kugel forme. Den Teig auf den Boden der Springform drücken und für 10 Minuten backen.

Die Äpfel waschen und schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit etwas Wasser (ca. 8 EL Wasser) kurz andünsten und zur Seite stellen und die Äpfel auf dem vorgebackenem Boden verteilen. Den Apfelsaft in dem Topf erhitzen. Das Puddingpulver mit dem Zucker und 4 EL Apfelsaft mit dem Schneebesen verrühren und unterrühren zum Apfelsaft hinzugeben. Weiter rühren und den Apfelsaft nochmal kurz aufkochen. Den Pudding auf den Äpfeln gleichmäßig verteilen und verstreichen.

Den Kuchen bei 180 Grad 20 Minuten backen und weitere 5 Minuten im ausgeschaltenen Backofen ruhen lassen. Den Apfelkuchen auskühlen lassen und mit einem Messer von der Form lösen. Die Form sollte jedoch nicht von dem Apfelkuchen entfernt werden. Den Kuchen über Nacht gut auskühlen lassen. (Ich habe ihn in den Kühlschrank gestellt.)

Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillinzucker steif schlagen, auf den Kuchen geben und gleichmäßig verteilen und verstreichen. Den Zimtzucker auf der Sahne gleichmäßig verstreuen. Bis zum Servieren den Kuchen in der Form kühlen. 


*Sweet Dreams Ausgabe September/Oktober 2016, Seite 23 Ausgabe 5

Zu Gast bei KarambaKarinas Welt: Träuble Gugelhupf

Oktober 10, 2016


Huch, da fällt der erste Schnee auf dem Feldberg und bei mir auf dem Blog wird es nochmal kurz sommerlich. Denn ich muss euch noch meine Träuble Gugelhupf zeigen, bevor es dann ganz winterlich wird und wir nur noch mit Zimt backen und Lebkuchen essen. Das Rezept zum Träuble Gugel findet ihr bei Karina auf dem Blog KarambaKarinas Welt findet.

Karina konnte einige Zeit nicht in der Küche stehen und bloggen und so hatte auch sie mich gefragt, ob ich in dieser Zeit nicht auch ein Beitrag für Ihren Blog schreiben möchte.
Über Instagram kennen wir uns schon länger und vor 2 Jahren auf dem Foodbloggercamp sind wir uns dann zum ersten Mal über den Weg gelaufen und haben uns auf Anhieb gut verstanden. Ich bin froh, dass es dir und deinem Rücken wieder besser geht und du die Bloggerwelt wieder mit tollen Rezepten verzaubern kannst.
Träuble Gugel hört sich vielleicht für den ein oder die andere im ersten Moment langweilig an. Wenn der Teig, aber saftig ist und die Träuble aka Johannisbeeren auch noch aus dem Garten sind, dann wird er gleich viel interessanter. Gibt es nichts bessers als im Garten shoppen zu gehen?

Und wenn ihr jetzt neugierig auf Karina und auf mein Rezept seid, dann schaut bei ihr auf dem Blog vorbei.





Ich musste gerade feststellen, dass ich trotz privatem Träublelieferant noch nicht viele Rezepte mmit Träuble verbloggt habe. Es gibt einmal die Träuble Cupcakes mit Baiser und Peanut-Jelly Tartelettes.

Blätterteigquarkstrudel mit Heidelbeeren

Oktober 02, 2016

In der Kategorie schnell und einfach habe ich ein neues Rezept für euch. Oder sollte ich eher sagen: super schnell? Super schnell aus diesem Grund, weil es kaum eine Vorbereitung gibt.
Für eine kleine Wohnungseinweihungsfeier habe ich diesen Blätterteigstrudel mit Heidelbeeren mitgebracht. Schnell gemacht und leider auch schnell gegessen, weil der Blätterteigstrudel so lecker schmeckt. Ich habe zwar schon öfters mit Heidelbeeren gebacken, meistens jedoch, wenn ich mir nicht sicher war, was ich eigentlich backen wollte,  habe ich Himbeeren als Fruchtzutat verwendet. In Zukunft werde ich jedoch auch einen Blick auf Heidelbeeren, die auch Blaubeeren genannt werden, werfen. Mit Heidelbeeren kann man wirklich wirklich tolle Sachen zaubern.


Für 8 - 10 Personen benötigt ihr:

- 120 g TK-Heidelbeeren
- 2 Packungen Blätterteig aus dem Kühlregal
- 2 Eiweiße
- 3 EL Zucker
- 200 g Sahnequark
- 8 EL Heidelbeermarmelade
- 100 g Puderzucker
- 3 EL Wasser

Die Eier trennen und die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen. Den Quark mit der Konfitüre und den Heidelbeeren unterheben.
Die zwei Blätterteigrollen mit dem Backpapier entrollen und an den zwei langen Seiten  einschneiden. Die Quarkmischung in der Mitte der Blätterteigrollen verteilen und die Streifen zur Mitte einklappen. Die beiden Blätterteigrollen auf einem, mit ausgelegtem Backpapier, Backblech bei 175 Grad Umluft ca. 30 min. backen. (Backofen bitte vorheizen.)
Puderzucker mit 3 EL Wasser vermischen. Sollte die Masse zu fest sein, ein weiteren EL hinzugeben. Den Zuckerguss über den Blätterteigquarkstrudel mit einem Löffel träufeln. 


Das Rezept habe ich in der Lecker Bakery 1/2016 auf Seite 12 entdeckt und minimal abgeändert.


Lust auf mehr Heidelbeeren? Dann klick dich durch diese Rezepte:

lecker und einfach: Himbeerblechkuchen

September 11, 2016


Bei den sommerlichen Temperaturen stehe ich eher weniger in der Küche, denn da bleibt der Backofen kalt. Ich hatte dieses Wochenende zwar richtig Lust mal wieder etwas auszuprobieren, aber dieses Mal hat der Supermarkt nicht mitgemacht und hatte meine Hauptzutat nicht so vorrätig, wie ich sie eigentlich gebraucht hätte. Deswegen muss ich meinen Backtest noch um ein paar Tage verschieben. Jetzt geht es aber erstmal um die Himbeere. Die hat nämlich bei diesem Kuchen die Hauptrolle ergattert. Die Nebenrollen spielen auf diesem Backblech ganz klar die Mandelblättchen. Und der geheime Star ist in diesem Fall die Schlagsahne. Die macht neben dem Backpulver und dem Natron den Kuchen richtig fluffig. 
Solltet ihr also auf der Suche nach einem leckeren Kuchen sein, der für viele Zuschauer, in diesem Fall Verkoster gedacht ist, ist dieser Himbeerblechkuchen mein geheimer Favorit. 



Für ein Blech benötigt ihr:

- 380 g Mehl
- 220 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 gehäufte TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 300 g Schlagsahne
- 6 Eier
- 500 g Himbeeren (Tiefkühl)
- 100 g Mandelblättchen
- 30 g  brauner Zucker
- 40 g weiche Butter



So wird der Himbeerblechkuchen richtig lecker:

Das Backblech mit einem Backpapier auslegen und den Ofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Sahne mit dem Rührgerät verrühren, aber nicht steif schlagen. Zucker Vanillezucker und Salz hinzugeben und nochmal kurz verrühren. Während das Rührgerät läuft die Eier hinzufügen sowie das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron mischen und hinzugeben.

Den Teig auf dem Backblech verstreichen und die Tiefkühlhimbeeren darauf gleichmäßig verteilen. Den Kuchen ca. 10 Minuten backen und dann den Kuchen aus dem Backofen nehmen und Butter in kleinen Flocken verteilen sowie den Zucker mit einem kleinen Löffel auf dem Kuchen gleichmäßig verteilen. Den Kuchen nochmal ca. 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Das Rezept habe ich auf lecker.de entdeckt und minimal abgewandelt.


Reisetipp: Prag

August 30, 2016

Wie das Bild schon verrät, gibt es von mir heute kein Rezept, ich nehme euch auf eine kleine Reise durch Prag mit.

Und weil mein lieber Kumpel bald nach Prag fährt, soll euch und ihm dieser Beitrag als Inspiration dienen.

Ich möchte euch nun auch auf eine kleine Sightseeing und Foodtour durch Prag mitnehmen. Während ich diesen Beitrag schreibe, möchte ich mich am liebsten selbst in die tolle Stadt wünschen. Prag ist immer voll mit Touristen, aber manchmal, sollte man einfach mal in eine Seitenstraße einbiegen und Prag genießen, fernab von Touristen. Dies ist meistens in kleinen Cafés möglich.

Ein paar Sehenswürdigkeiten habe ich aufgelistet und Cafés erwähnt, die uns gut gefallen haben. Vielleicht interessiert euch das ein oder andere Café. Gebt mir gerne eine Rückmeldung, wie es euch gefallen hat, was euch am besten gefallen hat oder wenn ihr ein tolles Café oder Sehenswürdigkeit kennt, die ich nicht aufgelistet habe, gebt mir Bescheid!

Tour durch Prag

Wir starten an der U-Bahn Station Praha-Holešovice und laufen an dem Gelände der alten Messe vorbei. Dort befindet sich auch die Tipsport Arena, in der Eishockey gespielt wird und das Lapidarium. Auf dem Gelände der alten Messe findet meist im April eine Kirmes statt. Abends kann man die Krizikova Fontana besuchen. Auf der Homepage findet ihr das täglich wechselnde Programm. Die Fontänenvorstellung dauert ca. 30 min und wird mit Musik untermalt. Wir waren damals bei der Fontänen-Premiere von James Bond. Die Karten haben wir vor Ort gekauft und auch die Sitzplatzwahl ist frei.

Durch den Park, Královská obora (Stromovka), 
läuft man vorbei an der Generali Arena, die Spielstätte von Sparta Prag und überquert die Straße M. Horákové und erreicht somit den Park Letenské sady. Im Letna Park kann man den Biergarten in den warmen Monaten besuchen und meiner Meinung nach hat man vom Metronom die schönste Aussicht auf Prag und hauptsächlich auf die Brücken. Gefühlt, verlaufen sich nur vereinzelt Touristen in den Park. Jedoch sieht man viele Prager dort oben, die ihre Jogginstrecke durch den Park verlegt haben. Ich genieße die Aussicht vom Metronom sehr und deswegen werden dort oben immer ein paar Minuten mehr eingeplant. 
 Blick vom Metronom auf die Prager Brücken.
Weiter geht es vom Metronom durch den Park über eine Brücke zum Chotkovy sady. Jetzt ist es nicht mehr weit zur Prager Burg. Es geht durch den königlichen Garten Královská zahrada vorbei an der Orangerie.Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Prager Burg. Vor der Prager Burg habe ich vor Jahren meinen ersten Trdelník gegessen und auf dem Weg zur Karlsbrücke den größten und  allerbesten und sogar günstiger als auf dem Altstadtplatz. Leider weiß ich nicht mehr genau wo das war, aber vielleicht erkennt ihr die Häuser im Hintergrund auf dem Bild. 
Hinter dem Veitsdom gibt es die Cafeteria U kanovníka. Bei schönem Wetter kann man den Blick auf den Veitsdom genießen. Die Getränkepreise sind, aufgrund der Touridichte um die Prager Burg, ein bisschen teurer.

An der Prager Burg, kann wer will, das Goldene Gässchen besuchen. Seit ein paar Jahren muss man jedoch Eintritt bezahlen.

Auf dem Weg von der Prager Burg zum Berg Petřín kommt man an der deutschen Botschaft vorbei. Es lohnt sich ein Blick in den Garten. 
 Der Turm auf dem Berg Petřín sieht aus wie der Pariser Eiffelturm nur kleiner. 
Nebenan gibt es auch ein kleines Spiegelkabinett. Wenn am Eingang die Schlange nicht zu lange ist und man sich ein bisschen amüsieren möchte, sollte auf jeden Fall vorbei schauen. Der Abstieg über den Berg kann zu Fuß oder mit einer Bahn erfolgen.
Im Tal unterhalb des Berges Petřín befindet sich in der Kirche Kostel Panny Marie Vítězné das Prager Jesulein und stellt das Jesuskind im Alter von ungefähr 3 Jahren dar.

Wir laufen nun in Richtung Ufer der Moldau an der John Lennon Wall vorbei. 
 Wer einen Abstecher in Richtung Franz Kafka Museum machen möchte, kommt an Miminka Skulpturen von David Černý vorbei. Den Mininka Skulpturen läuft man auch am Prager Fernsehturm über den Weg oder sieht sie aus der Entfernung.
Nun wäre es auch möglich über die Karlsbrücke entlang der Moldau in Richtung Tanzendem Haus zu laufen. Wer über die Karlsbrücke laufen möchte, kann bei der Good Food Coffee Bakery einen kurzen Stopp einlegen und sich mit einem gefüllten Tredlnik stärken. 
Wer bereits über die Karlsbrücke spaziert ist, überquert am besten nicht die Brücke, sondern läuft direkt an der Moldau entlang. Um zum Tanzenden Haus zu gelangen, muss die Palackého most Brücke überquert werden. Hinter dem Tanzenden Haus befindet sich das Katzencafe. Man bezahlt für z.B. eine Stunde und kann sich dann in deren Küche mit Kaffee, Tee oder Keksen bedienen.

Wer vom vielen Laufen noch nicht k.o. ist, kann noch einen Marsch zu einem weiteren Sightseeingpunkt einplanen. Auf unserer Route würde es nun zur Prager Neustadt, zum Vysherad, gehen. Innerhalb der Prager Hochburg befindet sich ein kleiner Park, eine Kirche und ein Friedhof. Man hat auch von hier einen tollen Blick auf die Stadt.
 Von der Prager Hochburg ist es nicht mehr weit zum Cupcake Café Cheecup.

Den Tag kann man nun in der Innenstadt ausklingen lassen. Mit der Metro oder der Tram kommt man von diesem Stadtteil wieder in Richtung Innenstadt. Wer zurück laufen möchte, kann am Mosaikhaus vorbei laufen.
In der Innenstadt sollte man auf dem Wenzelsplatz gewesen sein und am Alstädter Ring einen Blick auf die Astronomische Uhr werfen. Wer möchte kann beim Alten Jüdischen Friedhof vorbei schauen. Das Grab von Franz Kafka findet man allerdings im Neuen Jüdischen Fiedhof (Öffnungszeiten beachten!).
 Was kann man noch in Prag sehen?

Man kann sich längere Zeit im Prager Zoo aufhalten. Von der Metrohaltestelle Holešovice fährt ein Bus direkt zum Zoo. Beim Zoo befindet sich das Schloss Torja mit einem kleinen Park. Besonders im Frühling, wenn die Bäume blühen ist ein kurzer Abstecher zum Zámek Troja lohnenswert. Ein kleiner Spaziergang an der Moldau kann dort auch sehr entspannend sein.
Über den Prager Fernsehtrum im Ortsteil Žižkov scheiden sich die Prager Meinungen. Worüber man sich aber einig sein kann, ist der Blick auf alle Prager Ecken.
Vom Prager Fernsehturm kann man einen Abstecher auf den Berg Vítkov mit seiner Statue machen. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Stadt und auf den Fernsehturm. Ein Cafe und ein Museum befinden sich dort oben, in beiden waren wir bislang nicht.
Pause gefällig?

Neben dem Cupcake Cafe Cheecup, das ich bereits oben erwähnte, bei dem man -na klar- eine leckere Auswahl an Cupcakes vorfindet. Gibt es auch das IF Café, sobald man dieses Café über die Außentreppen betreten hat, ist man im Törtchenhimmel angekommen. Es gibt zwei IF Cafés. Ich spreche in diesem Fall vom IF Café in der Belgická Straße. Im anderen waren wir noch nicht. Was mich in diesem Café auch faszinierte, war die Beleuchtung mit Gugelhupfbackformen. In der Nähe des IF Cafés befindet sich auch das La Bohème Café. Dort habe ich beispielsweise einen leckeren Matcha Latte getrunken. Zwischen dem IF Cafe und dem La Bohème ist ein kleiner Platz, Náměstí Míru, mit einer kleinen Kirche, Bänken und einer kleinen Grünfläche. In der Sonne kann man da sehr angenehm verweilen.
Wer es raw möchte, der macht einen Halt im My Raw Café. Es gibt leckeren Ingwer Tee und wer Cappuccino mit Mandel- oder Sojamilch mag, kann sich dafür entscheiden. Allerdings normale Milch findet ihr dort leider nicht. Auch die Kuchen sind alle vegan, unsere waren super. 
Dass um die Ecke eine angesagte Metzgerei (Naase Masko) zu finden ist, erwähne ich jetzt lieber nicht, oder? ;-) Gegenüber der Metzgerei gibt es das Bistro Sisters. Verschiedene Schnittchen zieren hier die Verkaufstheke.
Gut gefallen hat mir auch das Park Café Střížkov, es ist ein bisschen außerhalb der Prager Innenstadt. Das Café liegt in der Nähe der Metro Haltestelle Střížkov. Falls ihr dort zufällig in der Nähe seid und Lust auf Kaffee und Kuchen habt, wäre dieses Café eine Option.

Wer ein bisschen aus der Stadt raus möchte, der findet im OC Letňany ein großes Einkaufszentrum. Wir gehen dort meist am letzten Tag hin und machen einen kurzen halt bei Costa Coffee und im Supermarkt Tesco.

Ein Café, um die wir bei unserem letzten Prag Aufenthalt die ganze Zeit herumgelaufen sind, ist die Ema Espresso Bar. Der Cappuccino sieht dort richtig lecker aus, aber jedes Mal, wenn wir an dem Café vorbei kamen, waren leider alle Plätze belegt. Falls von euch jemand vorbei kommt, gebt mir doch mal eine Rückmeldung zum Cappuccino. Ich hoffe, wir haben beim nächsten Pragbesuch mehr Glück mit einem freien Platz. Auch stehen noch einige Cafés auf unserer "da müssen wir mal den Kuchen und den Cappuccino probieren" Liste, die wir beim nächsten Pragaufenthalt besuchen werden.

Habt ihr noch Tipps für mich? Immer gerne her damit! :-)

 
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