Stuttgart - Vier mal 3 - Herbstgedicht

November 16, 2016

Stuttgart vier mal 3 geht mit diesem Post in die letzte Runde, aber nur für dieses Jahr. Seid gespannt auf nächstes Jahr, denn uns hat es soviel Spaß gemacht, dass wir weiter machen.

Für die Herbstrunde hatten wir uns folgende Zutaten überlegt: Kürbis, Quitte, Blumenkohl, Kohlrabi, Traube und Birne. Wie schon bei den vorherigen Vier mal 3 Blogposts müssen aus diesen 6 Zutaten mindestens 4 ausgewählt werden.


Auch dieses Mal war die Wahl, welche Zutat ich wählen sollte, schwer. Ich stellte mir Fragen: Welche Zutat wähle ich, wie kombinier ich sie und vor allem was mache ich genau damit. Klar war für mich von Anfang an, dass das Gericht auch zur kälteren Jahreszeit passen sollte. Musste ich mich also zwischen Auflauf, Eintopf, Suppe oder auch Risotto hätte ich zum Thema "die Nächte werden wieder länger und die Tage kürzer" passend gefunden, entscheiden.

Schlussendlich habe ich mich für eine Suppe entschieden und weil ich zu einer Suppe am liebsten Brot esse, gibt es auch etwas dazu. Bevor ich euch aber verrate, was ich genau gekocht habe, solltet ihr auch noch bei Anja und Sonja vorbeischauen. Wir wissen selbst nie was die andere jeweils gezaubert hat, deswegen bin ich auch schon sehr gespannt.



Blumenkohl-Kohlrabi Suppe:

- 320 g Kohlrabi (schon geputzt)
- 130 g Zwiebeln klein geschnitten 
- 600 g geputzter Blumenkohl (davon 80 g zur Seite stellen)
- 1 Knoblauchzehe
- 30 g Butter 
- 1,2 Liter Gemüsebrühe
- 200 g Sahne
- Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss

Beim Kohlrabi die Blätter entfernen, die Knolle putzen und schälen. Anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenso in kleine Würfel schneiden. Den Blumenkohl putzen und von den Blättern entfernen. Die Röschen voneinander trennen und die größeren Röschen mit einem Messer teilen.

Die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel hinzugeben, anschwitzen. Die Knoblauchzehe putzen und den Knoblauch mit einer Presse hinzugeben. Kurz anschwitzen und anschließend den Kohlrabi und den Blumenkohl hinzufügen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Den Topf aufkochen lassen und bei reduzierter Hitze im zugedeckten Topf die Zutaten mind. 20 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und die Sahne hinzugeben. Für 10 Minuten sollte die Suppe nochmal bei zugedecktem Topf köcheln. Ist die Suppe zu flüssig, ein paar Minuten den Deckel von dem Topf nehmen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat.

Die zur Seite gestellten Blumenkohlröschen in einem kleinen Topf mit Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze durchkochen lassen bis sie bissfest sind, dann mit einem Sieb vom Wasser trennen.

Die Blumenkohl-Kohlrabi Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. 


Kürbis-Birnen Bruschetta:

- 250 g Hokkaido Kürbis
- 1 Birne
- 40 g Ruccola
- 2 EL Olivenöl
- 4 Scheiben Brot, die halbiert werden müssen
- Salz
- Pfeffer
- 60 g Blauschimmelkäse

Den Kürbis putzen, die Kerne und das weiche Innere mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis würfeln. Die Birne putzen, entkernen und würfeln. Die Stiele des Ruccolas abschneiden, waschen und trocknen. Den Gorgonzola auch in kleine Würfel schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Kürbis anbraten. Einen Deckel auf die Pfanne legen und hin und wieder den Kürbis in der Pfanne wenden. Nach ungefähr 10 Minuten sollte der Kürbis nicht mehr so fest sein. Die Birne hinzugeben und ca. 3 Minuten unter wenden braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Pfanne zur Seite stellen. 

Die Brotscheiben mit einem Messer halbieren und toasten. Danach mit Ruccola anrichten. Den Gorgonzola unter die Kürbis-Birnen Mischung heben, jedoch aufpassen, dass er nicht anfängt zu schmelzen und anschließend auf dem Brot, das bereits mit Ruccola belegt wurde, anrichten.

Die Blumenkohl-Kohlrabi Suppe mit den Blumenkohlröschen dekorieren und mit dem Kürbis-Birnen Bruschetta servieren.


Inspiriert hat mich dieses Rezept von der Seite Edeka und dieses Rezept von essen&trinken. Jeweils ein bisschen abgeändert.

glutenfreier Apfelkuchen mit Vanille-Zimt-Sahne

November 07, 2016

Die letzten Wochen habe ich mich durch Bücher und Zeitschriften gewälzt, habe das Internet durchgelesen, stand in der Küche, habe Rezepte ausprobiert, abgeändert oder selbst kreiert. Das hatte alles auch einen Grund, denn gestern war wieder Pop Up Bakery Zeit mit dem Kuchenquarett 0711. Als Thema der Pop Up Bakery wählten wir den Herbst. 

So war ich also auf der Suche nach herbstlichen Kuchen und Cupcakes. Einen Kuchen, den es auch auf der Pop Up Bakery gab, möchte ich euch nun vorstellen. Von verschiedenen Seiten wurde ich auch schon nach dem Rezept gefragt. Das Rezept habe ich in der Sweet Dreams* gefunden und minimal angepasst. Die Zutaten habe ich so gewählt, dass der Apfelkuchen glutenfrei war.


 
Zutaten für den glutenfreien Apfelkuchen mit Vanille-Zimt-Sahne (Springform mit 26 cm Durchmesser):

Für den Boden:
- 180 g glutenfreies Mehl
- 50 g Zucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Ei (Größe L)
- 80 g Butter

Für den Belag:
- 2 große Boskop Äpfel
- 350 ml Apfelsaft
- 1 Päckchen Vanillepudding
- 80 g Zucker

Für das Topping:
- 400 g Sahne
- 2 Päckchen Sahnesteif
- 1 TL Vanillinzucker
- 2 EL Zimtzucker




Den Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Die Zuaten für den Boden vermischen und mit den Händen verkneten. Ich maches es immer so, dass die grobe Arbeit meine Küchenmaschine machen darf und ich dann den Teig am Ende mit den Händen zu einer Kugel forme. Den Teig auf den Boden der Springform drücken und für 10 Minuten backen.

Die Äpfel waschen und schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit etwas Wasser (ca. 8 EL Wasser) kurz andünsten und zur Seite stellen und die Äpfel auf dem vorgebackenem Boden verteilen. Den Apfelsaft in dem Topf erhitzen. Das Puddingpulver mit dem Zucker und 4 EL Apfelsaft mit dem Schneebesen verrühren und unterrühren zum Apfelsaft hinzugeben. Weiter rühren und den Apfelsaft nochmal kurz aufkochen. Den Pudding auf den Äpfeln gleichmäßig verteilen und verstreichen.

Den Kuchen bei 180 Grad 20 Minuten backen und weitere 5 Minuten im ausgeschaltenen Backofen ruhen lassen. Den Apfelkuchen auskühlen lassen und mit einem Messer von der Form lösen. Die Form sollte jedoch nicht von dem Apfelkuchen entfernt werden. Den Kuchen über Nacht gut auskühlen lassen. (Ich habe ihn in den Kühlschrank gestellt.)

Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillinzucker steif schlagen, auf den Kuchen geben und gleichmäßig verteilen und verstreichen. Den Zimtzucker auf der Sahne gleichmäßig verstreuen. Bis zum Servieren den Kuchen in der Form kühlen. 


*Sweet Dreams Ausgabe September/Oktober 2016, Seite 23 Ausgabe 5
 
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