Heidelbeertarte mit Mandelboden

Juli 28, 2016

Letztes Wochenende habe ich für den Kaffeeklatsch bei Anja diesen Kuchen gebacken. Ich freue mich immer, wenn ich irgendwo Kuchen mitbringen kann, denn so habe ich auf jeden Fall nochmal mehr einen Grund zu backen. Irgendetwas sommerliches mit Beeren sollte es werden. Dieses Mal musste ich das Internet oder meine Backbücher gar nicht wälzen, weil ich auf den Blogpost von Wienerbroedblog aufmerksam geworden bin - eine finnische Blaubeer Tarte. Genau! Das ist doch was für Sonntag, dachte ich mir. Den Teig habe ich "frei Schnauze" angepasst, von einer finnischen Blaubeer Tarte kann ich nicht mehr sprechen, aber ich kann euch mein Rezept der Heidelbeer Tarte à la Judy vorstellen. Wenn ihr neugierig geworden seid was in den Teig der finnischen Blaubeer Tarte rein kommt, dann solltet ihr auch bei Katharina vorbei schauen.
  



Zutaten für eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser und 2 kleine Tarteförmchen:
- 170 g Mehl
- 40 g gemahlene Mandeln
- 60 g Zucker
- 1 gestrichener Löffel Backpulver
- 80 g Butter
- 1 Ei

Für die Füllung:
- 90 g Creme Fraiche
- 120 g Sauerrahm
- 1 Ei
- 2 1/2 EL Zucker
- 8 Tropfen Vanille Aroma
- 1 Msp. Vanillepulver
- 200 g frische Heidelbeeren 



Den Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Mehl mit den Mandeln und dem Backpulver vermischen. Zucker hinzugeben und mit der zimmerwarmen Butter und dem Ei entweder mit dem Rührgerät oder mit den Händen verkneten.
Die Tarteformen mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben.
Den Teig in den Formen gleichmäßig verteilen, glätten und am Rand hochdrücken.

Mit dem Rührbesen Creme Fraiche, Sauerrahm, das Ei und der Zucker verrühren. Vanille Aroma und Vanillepulver hinzugeben und nochmal kurz verrühren. Möchtet ihr einen intensiveren Vanillegeschmack, solltet ihr ein bisschen mehr Vanille hinzufügen.

Die Vanille-Mischung auf die Tarteböden geben und die Heidelbeeren darauf verteilen.

25 - 30 min bei 200 Grad Ober- Unterhitze den Kuchen backen.



Cocktail: Gin Basil Smash

Juli 16, 2016

 
Die letzten Tage war es sehr ruhig auf meinem Blog. Heute gibt es endlich wieder ein Rezept. Allerdings nichts Süßes, sondern einen erfrischenden Cocktail, den Gin Basil Smash. Wie einige schon mitbekommen haben, ist im letzten Sommer eine große Gin-Liebe entstanden. Im September stellte ich euch das Rezept des Chili Gin Tonic vor, seitdem habe ich tatsächlich kein einziges Rezept mehr mit Gin gepostet. Dabei wird im Hause judysdelight fleißig mit vielen verschiedenen Gins getestet. Im November waren wir auch auf einer Gin Schulung in der FouFou Bar, die ich zum Geburtstag verschenkt hatte. Dank Christine von trickytine bin ich auf diese tolle Geburtstagsidee gekommen. Es war wirklich sehr interessant und man durfte einige Gins, Tonics und Gin Tonics probieren. Im nächsten Jahr werden wir an einem Gin Tasting teilnehmen, das wir von meinen Kollegen geschenkt bekommen haben. Nicht in Stuttgart, aber ich bin schon sehr gespannt.

Jörg Meyer aus Hamburg, Besitzer der Bar Le Lion hat 2008 den Gin Basil Smash erfunden. In diesem Rezept ist er leicht abgeändert worden. Anstelle von Zitrone verwende ich Limette. 


Das benötigt ihr für einen Gin Basil Smash:

- eine handvoll Basilikumblätter (ca. 15 Stück)
- 3 cl Limettensaft von einer ausgepressten Limetten
- 2 cl Zuckersirup
- 6 cl Hendrick's Gin
- Eis für den Cocktailshaker
- das Glas mit frischen Eiwürfel ausfüllen
- Basilikumblätter für die Deko
- Strohhalm wer möchte

Basilikumblätter mit einem Stößel andrücken.
In den Cocktailshaker ein paar Eiswürfel mit den Basilikumblätter, dem Gin, Limettensaft und Zuckersirup geben und schütteln. 
Frische Eiwürfel ins Glas geben und mit einem Barsieb den Gin Basil Smash in den Tumbler abseien. (Tumbler ist ein kurzes Trinkglas mit einem dickeren Boden)
Mit Basilikumblätter und einem Strohhalm servieren. 



 
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