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judysdelight | Der Foodblog aus Stuttgart


Wie das Bild schon verrät, gibt es von mir heute kein Rezept, ich nehme euch auf eine kleine Reise durch Prag mit.

Und weil mein lieber Kumpel bald nach Prag fährt, soll Euch und ihm dieser Beitrag als Inspiration dienen.

Ich möchte euch nun auch auf eine kleine Sightseeing und Foodtour durch Prag mitnehmen. Während ich diesen Beitrag schreibe, möchte ich mich am liebsten selbst in die tolle Stadt wünschen. Prag ist immer voll mit Touristen, aber manchmal, sollte man einfach mal in eine Seitenstraße einbiegen und Prag genießen, vernab von Touristen. Dies ist meistens in kleinen Cafés möglich.

Ein paar Sehenswürdigkeiten habe ich aufgelistet und Cafés erwähnt, die uns gut gefallen haben. Vielleicht interessiert euch das ein oder andere Café. Gebt mir gerne eine Rückmeldung, wie es euch gefallen hat, was euch am besten gefallen hat oder wenn ihr ein tolles Café oder Sehenswürdigkeit kennt, die ich nicht aufgelistet habe, gebt mir Bescheid!

Tour durch Prag

Wir starten an der U-Bahn Station Praha-Holešovice und laufen an dem Gelände der alten Messe vorbei. Dort befindet sich auch die Tipsport Arena, in der Eishockey gespielt wird und das Lapidarium. Auf dem Gelände der alten Messe findet meist im April eine Kirmes statt. Abends kann man die Krizikova Fontana besuchen. Auf der Homepage findet ihr das täglich, wechselnde Programm. Die Fontänenvorstellung dauert ca. 30 min und wird mit Musik untermalt. Wir waren damals bei der Fontänen-Premiere von James Bond. Die Karten haben wir vor Ort gekauft und auch die Sitzplatzwahl ist frei.

Durch den Park, Královská obora (Stromovka), 
läuft man vorbei an der Generali Arena, die Spielstätte von Sparta Prag und überquert die Straße M. Horákové und erreicht somit den Park Letenské sady. Im Letna Park kann man den Biergartenin den warmen Monaten besuchen und meiner Meinung nach hat man vom Metronom, die schönste Aussicht auf Prag und hauptsächlich auf die Brücken. Gefühlt, verlaufen sich nur vereinzelt Touristen in den Park. Jedoch sieht man viele Prager dort oben, die ihre Jogginstrecke durch den Park verlegt haben. Ich genieße die Aussicht vom Metronom sehr und deswegen werden dort oben immer ein paar Minuten mehr eingeplant. 
 Blick vom Metronom auf die Prager Brücken.
Weiter geht es vom Metronom durch den Park über eine Brücke zum Chotkovy sady. Jetzt ist es nicht mehr weit zur Prager Burg. Es geht durch den königlichen Garten Královská zahrada vorbei an der Orangerie.Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Prager Burg. Vor der Prager Burg habe ich vor Jahren meinen ersten Trdelník gegessen und auf dem Weg zur Karlsbrücke den größten und  allerbesten und sogar günstiger als auf dem Altstadtplatz. Leider weiß ich nicht mehr genau wo das war, aber vielleicht erkennt ihr die Häuser im Hintergrund auf dem Bild. 
Hinter dem Veitsdom gibt es die Cafeteria U kanovníka. Bei schönem Wetter kann man den Blick auf den Veitsdom genießen. Die Getränkepreise sind, aufgrund der Touridichte um die Prager Burg, ein bisschen teurer.

An der Prager Burg, kann wer will, das Goldene Gässchen besuchen. Seit ein paar Jahren muss man jedoch Eintritt bezahlen.

Auf dem Weg von der Prager Burg zum Berg Petřín kommt man an der deutschen Botschaft vorbei. Es lohnt sich ein Blick in den Garten. 
 Der Turm auf dem Berg Petřín sieht aus wie der Pariser Eiffelturm nur kleiner. 
Nebenan gibt es auch ein kleines Spiegelkabinett. Wenn am Eingang die Schlange nicht zu lange ist und man sich ein bisschen amüsieren möchte, sollte auf jeden Fall vorbei schauen. Der Abstieg über den Berg kann zu Fuß oder mit einer Bahn erfolgen.
Im Tal unterhalb des Berges Petřín befindet sich in der Kirche Kostel Panny Marie Vítězné das Prager Jesulein und stellt das Jesuskind im Alter von ungefähr 3 Jahren dar.

Wir laufen nun in Richtung Ufer der Moldau an der John Lennon Wall vorbei. 
 Wer einen Abstecher in Richtung Franz Kafka Museum machen möchte, kommt an Miminka Skulpturen von David Černý vorbei. Den Mininka Skulpturen läuft man auch am Prager Fernsehturm über den Weg, oder sieht sie aus der Entfernung.
Nun wäre es auch möglich über die Karlsbrücke entlang der Moldau in Richtung Tanzendem Haus zu laufen. Wer über die Karlsbrücke laufen möchte, kann bei der Good Food Coffee Bakery einen kurzen Stopp einlegen und sich mit einem gefüllten Tredlnik stärken. 
Wer bereits über die Karlsbrücke spaziert ist, überquert am besten nicht die Brücke sondern läuft direkt an der Moldau entlang. Um zum Tanzenden Haus zu gelangen, muss die Palackého most Brücke überquert werden. Hinter dem Tanzenden Haus befindet sich das Katzencafe. Man bezahlt für z.B. eine Stunde und kann sich dann in deren Küche mit Kaffee, Tee oder Keksen bedienen.

Wer vom vielen Laufen noch nicht k.o. ist, kann noch einen Marsch zu einem weiteren Sightseeingpunkt einplanen. Auf unserer Route würde es nun zur Prager Neustadt, zum Vysherad, gehen. Innerhalb der Prager Hochburg befindet sich ein kleiner Park, eine Kirche und ein Friedhof. Man hat auch von hier einen tollen Blick auf die Stadt.
 Von der Prager Hochburg ist es nicht mehr weit zum Cupcake Café Cheecup.

Den Tag kann man nun in der Innenstadt ausklingen lassen. Mit der Metro oder der Tram kommt man von diesem Stadtteil wieder in Richtung Innenstadt. Wer zurück laufen möchte, kann am Mosaikhaus vorbei laufen.
In der Innenstadt sollte man auf dem Wenzelsplatz gewesen sein und am Alstädter Ring einen Blick auf die Astronomische Uhr werfen. Wer möchte kann beim Alten Jüdischen Friedhof vorbei schauen. Das Grab von Franz Kafka findet man allerdings im Neuen Jüdischen Fiedhof (Öffnungszeiten beachten!).
 Was kann man noch in Prag sehen?

Man kann sich längere Zeit im Prager Zoo aufhalten. Von der Metrohaltestelle Holešovice fährt ein Bus direkt zum Zoo. Beim Zoo befindet sich das Schloss Torja mit einem kleinen Park. Besonders im Frühling, wenn die Bäume blühen ist ein kurzer Abstecher zum Zámek Troja lohnenswert. Ein kleiner Spaziergang an der Moldau kann dort auch sehr entspannend sein.
Über den Prager Fernsehtrum im Ortsteil Žižkov scheiden sich die Prager Meinungen. Worüber man sich aber einig sein kann, ist der Blick auf alle Prager Ecken.
Vom Prager Fernsehturm kann man einen Abstecher auf den Berg Vítkov mit seiner Statue machen. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Stadt und auf den Fernsehturm. Ein Cafe und ein Museum befinden sich dort oben, in beiden waren wir bislang nicht.
Pause gefällig?

Neben dem Cupcake Cafe Cheecup, das ich bereits oben erwähnte, bei dem man -na klar- eine leckere Auswahl an Cupcakes vorfindet. Gibt es auch das IF Café, sobald man dieses Café über die Außentreppen betreten hat, ist man im Törtchenhimmel angekommen. Es gibt zwei IF Cafés. Ich spreche in diesem Fall vom IF Café in der Belgická Straße. Im anderen waren wir noch nicht. Was mich in diesem Café auch faszinierte, war die Beleuchtung mit Gugelhupfbackformen. In der Nähe des IF Cafés befindet sich auch das La Bohème Café. Dort habe ich beispielsweise einen leckeren Matcha Latte getrunken. Zwischen dem IF Cafe und dem La Bohème ist ein kleiner Platz, Náměstí Míru, mit einer kleinen Kirche, Bänken und einer kleinen Grünfläche. In der Sonne kann man da sehr angenehm verweilen.
Wer es raw möchte, der macht einen Halt im My Raw Café. Es gibt leckeren Ingwer Tee und wer Cappuccino mit Mandel- oder Sojamilch mag, kann sich dafür entscheiden. Allerdings normale Milch findet ihr dort leider nicht. Auch die Kuchen sind alle vegan, unsere waren super. 
Dass um die Ecke eine angesagte Metzgerei (Naase Masko) zu finden ist, erwähne ich jetzt lieber nicht, oder? ;-) Gegenüber der Metzgerei gibt es das Bistro Sisters. Verschiedene Schnittchen zieren hier die Verkaufstheke.
Gut gefallen hat mir auch das Park Café Střížkov, es ist ein bisschen außerhalb der Prager Innenstadt. Das Café liegt in der Nähe der Metro Haltestelle Střížkov. Falls ihr dort zufällig in der Nähe seid und Lust auf Kaffee und Kuchen habt, wäre dieses Café eine Option.

Wer ein bisschen aus der Stadt raus möchte, der findet im OC Letňany ein großes Einkaufszentrum. Wir gehen dort meist am letzten Tag hin und machen einen kurzen halt bei Costa Coffee und im Supermarkt Tesco.

Ein Café, um die wir bei unserem letzten Prag Aufenthalt die ganze Zeit, herumgelaufen sind, ist die Ema Espresso Bar. Der Cappuccino sieht dort richtig lecker aus, aber jedes Mal wenn wir an dem Café vorbei kamen, waren leider alle Plätze belegt. Falls von euch jemand vorbei kommt, gebt mir doch mal eine Rückmeldung zum Cappuccino. Ich hoffe wir haben beim nächsten Pragbesuch mehr Glück mit einem freien Platz. Auch stehen noch einige Cafés auf unserer "da müssen wir mal den Kuchen und den Cappuccino probieren" Liste, die wir beim nächsten Pragaufenthalt besuchen werden.

Habt ihr noch Tipps für mich? Immer gerne her damit! :-)


Weiter geht es mit unserer Reihe Stuttgart - Vierl mal 3. Dieses Mal mit den Sommerzutaten. Ich will nicht um den heißen Brei reden und verrate euch gleich am Anfang des Posts die möglichen Zutaten: Aubergine, Karotte, Kirschen, Beeren, Tomaten, Zwetschgen. Ihr kennt die Regeln noch? Vier von den sechs Zutaten müssen wir auswählen und davon ein Gericht zaubern. Dieses Mal hatte ich mir überlegt, einen Nachtisch zu machen. Bei den vielen süßen Zutaten wäre das dieses Mal eigentlich perfekt. Am Ende ist mir dann doch die Zeit davon gelaufen und mich hat die Aubergine so angelacht. Was würdet ihr denn mit den Zutaten zaubern?





Was ihr für den Blätterteigkuchen mit Aubergine, Karotte, Tomaten und Zwetschgen benötigt:

- 1 Blätterteig
- 1 Aubergine
- 6 Kirschtomaten
- 1 Karotte
- 3 Zwetschgen
- 200 g Creme Fraiche
- 150 g Ziegenfrischkäse
- Olivenöl
- 6 Blätter Rosmarin
- Salz und Pfeffer


Aubergine putzen und in Scheiben schneiden, auf Küchenpapier legen und salzen. 10 Minuten ziehen lassen und die Auberginen wenden und von der anderen Seite einsalzen. Nochmal 10 Minuten warten und anschließend die Auberginen mit Küchenpapier abtupfen.

In eine Pfanne ein TL Olivenöl geben und die Auberginen von beiden Seiten anbraten.

Creme Fraiche mit dem Ziegenfrischkäse vermischen und mit Pfeffer abschmecken.

Die Karotte schälen und mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden.

Die Tomaten abwaschen und vierteln, sowie die Zwetschgen entkernen und auch vierteln. Die Auberginen vierteln und auf dem Blätterteig, der mit Creme Fraiche und dem Ziegenfrischkäse bestrichen wurde, verteilen.

Den Rosmarin klein schneiden und auf den Zutaten verteilen.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und den sommerlichen Blätterteigkuchen 30 Minuten backen. Sollte der Blätterteig noch nicht fertig sein, könnt ich auch noch ein paar Minuten den Backofen auf Unterhitze stellen.




Ich muss wirklich sagen - soooo lecker! Die Zwetschgen in Verbindung mit dem Ziegenfrischkäse und den anderen Zutaten holt nochmal das gewisse Etwas aus dem Essen raus!

Was Anja und Sonja wohl gezaubert haben? Das interessiert mich jetzt auch: Alltagssterne & the whitest cake alive.



Letztes Wochenende habe ich für den Kaffeeklatsch bei Anja diesen Kuchen gebacken. Ich freue mich immer, wenn ich irgendwo Kuchen mitbringen kann, denn so habe ich auf jeden Fall nochmal mehr einen Grund zu backen. Irgendetwas sommerliches mit Beeren sollte es werden. Dieses Mal musste ich das Internet oder meine Backbücher gar nicht wälzen, weil ich auf den Blogpost von Wienerbroedblog aufmerksam geworden bin - eine finnische Blaubeer Tarte. Genau! Das ist doch was für Sonntag, dachte ich mir. Den Teig habe ich "frei Schnauze" angepasst, von einer finnischen Blaubeer Tarte kann ich nicht mehr sprechen, aber ich kann euch mein Rezept der Heidelbeer Tarte à la Judy vorstellen. Wenn ihr neugierig geworden seid was in den Teig der finnischen Blaubeer Tarte rein kommt, dann solltet ihr auch bei Katharina vorbei schauen.
  



Zutaten für eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser und 2 kleine Tarteförmchen:
- 170 g Mehl
- 40 g gemahlene Mandeln
- 60 g Zucker
- 1 gestrichener Löffel Backpulver
- 80 g Butter
- 1 Ei

Für die Füllung:
- 90 g Creme Fraiche
- 120 g Sauerrahm
- 1 Ei
- 2 1/2 EL Zucker
- 8 Tropfen Vanille Aroma
- 1 Msp. Vanillepulver
- 200 g frische Heidelbeeren 



Den Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Mehl mit den Mandeln und dem Backpulver vermischen. Zucker hinzugeben und mit der zimmerwarmen Butter und dem Ei entweder mit dem Rührgerät oder mit den Händen verkneten.
Die Tarteformen mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben.
Den Teig in den Formen gleichmäßig verteilen, glätten und am Rand hochdrücken.

Mit dem Rührbesen Creme Fraiche, Sauerrahm, das Ei und der Zucker verrühren. Vanille Aroma und Vanillepulver hinzugeben und nochmal kurz verrühren. Möchtet ihr einen intensiveren Vanillegeschmack, solltet ihr ein bisschen mehr Vanille hinzufügen.

Die Vanille-Mischung auf die Tarteböden geben und die Heidelbeeren darauf verteilen.

25 - 30 min bei 200 Grad Ober- Unterhitze den Kuchen backen. 




 
Die letzten Tage war es sehr ruhig auf meinem Blog. Heute gibt es endlich wieder ein Rezept. Allerdings nichts Süßes, sondern einen erfrischenden Cocktail, den Gin Basil Smash. Wie einige schon mitbekommen haben, ist im letzten Sommer eine große Gin-Liebe entstanden. Im September stellte ich euch das Rezept des Chili Gin Tonic vor, seitdem habe ich tatsächlich kein einziges Rezept mehr mit Gin gepostet. Dabei wird im Hause judysdelight fleißig mit vielen verschiedenen Gins getestet. Im November waren wir auch auf einer Gin Schulung in der FouFou Bar, die ich zum Geburtstag verschenkt hatte. Dank Christine von trickytine bin ich auf diese tolle Geburtstagsidee gekommen. Es war wirklich sehr interessant und man durfte einige Gins, Tonics und Gin Tonics probieren. Im nächsten Jahr werden wir an einem Gin Tasting teilnehmen, das wir von meinen Kollegen geschenkt bekommen haben. Nicht in Stuttgart, aber ich bin schon sehr gespannt.

Jörg Meyer aus Hamburg, Besitzer der Bar Le Lion hat 2008 den Gin Basil Smash erfunden. In diesem Rezept ist er leicht abgeändert worden. Anstelle von Zitrone verwende ich Limette. 


Das benötigt ihr für einen Gin Basil Smash:

- eine handvoll Basilikumblätter (ca. 15 Stück)
- 3 cl Limettensaft von einer ausgepressten Limetten
- 2 cl Zuckersirup
- 6 cl Hendrick's Gin
- Eis für den Cocktailshaker
- das Glas mit frischen Eiwürfel ausfüllen
- Basilikumblätter für die Deko
- Strohhalm wer möchte

Basilikumblätter mit einem Stößel andrücken.
In den Cocktailshaker ein paar Eiswürfel mit den Basilikumblätter, dem Gin, Limettensaft und Zuckersirup geben und schütteln. 
Frische Eiwürfel ins Glas geben und mit einem Barsieb den Gin Basil Smash in den Tumbler abseien. (Tumbler ist ein kurzes Trinkglas mit einem dickeren Boden)
Mit Basilikumblätter und einem Strohhalm servieren. 




Die Tage der Rhabarberernte sind gezählt. Denn es heißt, dass der Rhabarber nur bis zum 24. Juni (Johannistag) geerntet werden soll. Zum einen bekommt der Rhabarber Ende Juni einen Wachstumsschub. Diese Stangen sollten dann nicht geerntet werden, denn die Pflanze sammelt in diesem Zeitraum seine Kraft um im folgenden Jahr wieder reichlich mit Rhabarberstangen bestückt  zu sein. Zudem steigt dann angeblich auch der Gehalt der Oxalsäure.


Als ich letztens 2 Rhabarberstangen übrig hatte, erinnerte ich mich an Marlenes Rezept. Leicht abgeändert wurden die Zutaten dann zu einem schnellen Rhabarberkuchen.

Dafür benötigt ihr:
- 2 Stangen Rhabarber
- 100 g Butter
- 100 Zucker
- 10 Tropfen Vanille Aroma
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 135 g Mehl
- 40 g Speisestärke (am Anfang der Saison ist der Rhabarber noch nicht so ganz saftig, da könnt ihr auch ein bisschen weniger Speisestärke nehmen)
- 2 TL Backpulver
- 20 ml Milch

Die Form ausfetten und mit Mehl bestäuben. Rhabarber putzen und ggf. schälen und in kleine Stücke schneiden. 
Butter mit dem Zucker verrühren. Eier, Milch und das Vanille Aroma hinzugeben. Mehl, Backpulver und Speisestärke vermischen und zur Butter-Zuckermasse hinzugeben. Den Teig in die Form geben und den Rhabarber auf dem Teig verteilen.

Den Backofen bei 200 Grad vorheizen und ungefähr 30 Minuten backen. (Stäbchenprobe)

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.




Jetzt habt ihr noch ein paar Tage Zeit um auf den Markt oder in den Supermarkt zu flitzen, um einen schnellen Rharberkuchen zu backen.

Was tun, wenn Rhabarber übrig ist und es zu warm zum Backen ist? Wenn das der Fall ist, braucht man bei dem warmen Wetter natürlich auch erfrischende Getränke. Wieso also Rhabarbersirup nicht auch selber machen? Das stand eigentlich schon im letzten Jahr auf meiner to-do Liste. Dieses Jahr endlich umgesetzt und herausgefunden, dass mit Rhabarbersirup doch sooo viele leckere Getränke gezaubert werden können. In diesem Fall alkoholfrei - Mineralwasser mit einem Schuss Rhabarbersirup und Eiwürfel. Aber auch Sekt mit einem Schuss Rhabarbersirup kann sehr erfrischend sein. 

Holt die Töpfe raus, Rhabarbersirup ist nicht sehr aufwändig und viele Zutaten braucht man auch gar nicht dazu.




Für den Rhabarbersirup benötigt ihr:

- 300 g Rhabarber
- 120 g Zucker
- 20 g Vanillezucker
- 300 ml Wasser
- Saft einer halben Zitrone

So wird Rhabarbersirup gemacht:

Den Rhabarber waschen und in Stücke schneiden. 
Das Wasser zum Kochen bringen. 120 g Zucker hinzufügen und die Rhabarberstückchen dazugeben und ungefähr 10-15 Minuten darin kochen. Wenn das Wasser zu stark kocht, gerne ein bisschen zurückschalten.
Das Rhabarbermus in einen Sieb geben und mit einem Löffel den Rhabarber passieren. Die Flüssigkeit sollte in einem zweiten Topf aufgefangen werden. 
Den Topf mit dem passierten Rhabarber nochmal auf den Herd stellen. Die 20 g Vanillezucker hinzugeben und bei mittlerer Hitze ca. 10 min leicht köcheln lassen. Hin und wieder rühren. Kurz bevor der Topf vom Herd genommen wird, unter Rühren den Saft einer halben ausgepressten Zitrone hinzugeben.


Die Flaschen sollten sterilisert werden. Entweder sollten sie 10 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser gestellt werden und anschließend auf dem Geschirrtuch trocknen. Alternativ könnt ihr sie auch heiß auswaschen und für 10 Minuten in den  Backofen bei 130 Grad stellen.

Der Rhabarbersirup sollte 2-3 Wochen haltbar sein.





Könnt ihr euch noch an mein Rezept mit den pinken Spätzle erinnern? Dieses leckere Essen hatte ich damals gemeinsam mit meiner Mutter gekocht. Wir hatten viel Spaß zusammen in der Küche, so dass ich sie vor ein paar Wochen gefragt hatte, ob sie nicht wieder Lust hätte gemeinsam mit mir ein Gericht aus vorgegebenen Zutaten zu kochen. Ich nenn es auch dieses Mal wieder experimentieren, denn das war es auch schon beim Winterrezept. Eine kleine Herausforderung aus den sechs Zutaten (bzw. im Nachhinein haben wir noch zwei weitere Zutaten hinzugenommen, da wir uns wirklich schwierige Zutaten ausgewählt haben, die nicht so einfach zum Verbacken sind und Sonja ja unsere Backbloggerin ist), vier auszuwählen und etwas Leckeres zu zaubern. 

Gewählt habe ich dieses Mal: Rhabarber, Spargel, Lauch, Champignons. Bärlauch und Spinat standen auch zur Auswahl. Sowie die zwei zusätzlichen Zutaten Erdbeeren und Zucchini.



 
Und geworden ist es:

Rinderfilet mit grünem Spargel, Rhabarber, Mangold, Lauch, Pilze und Gnocchis

Das benötigt ihr für zwei Personen:
- 2 Rhabarberstangen
- 10 grüne Spargel
- 85 g Champignons
- 1 halbe Stange Lauch
- 500 g Mangold
- 300 g Gnocchi
- 300 g Rinderfiletsteak
- 1 (halbe) frische Knoblauchknolle
- Pfeffer
- rosa Pfeffer
- Salz
- Ingwerpulver
- Butter
- Olivenöl
- 2 EL Zitronensaft einer ausgepressten Zitrone
- 50 ml Gemüsebrühe
- rote Rettichsprossen


Die Zubereitung: 

Den Rhabarber putzen und ggf. von den Fasern entfernen. Den Rhabarber in kleine lange Stücke schneiden.
Ca. 3 cm der Spargelenden abschneiden und den Spargel waschen. Mangold putzen und in Streifen schneiden. Die Champignons putzen, das Stielende wegschneiden und halbieren.
Die äußerste Schale der halben Stange Lauch entfernen, abwaschen und in kleine Ringe schneiden.
Den Ofen auf 80 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Pfeffer bestreuen. Die Knoblauchknolle ungeschält waagrecht halbieren  und die Pfanne mit Olivenöl erhitzen. Das Fleisch mit der Knoblauchknolle ein paar Minuten scharf anbraten. Das Fleisch salzen und dann mit dem Bratensaft und der Knoblauchknolle in Alufolie einpacken und ca. 45 Minuten in den Ofen legen (je nachdem wie scharf das Fleisch angebraten wurde, ist die Ofengarzeit)
Den Rhabarber in der Pfanne kurz anbraten, ein bisschen Ingwerpulver hinzugeben und wer möchte gegen die Säure auch ein bisschen Zucker. Den Rhabarber in einer Schüssel zur Seite stellen.
Den Mangold in der Pfanne kurz anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Zitronensaft und ein paar Prisen Ingwerpulver sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Den Mangold andünsten und dann den Lauch, später die Champignons hinzugeben. Wer möchte kann am Ende den Rhabarber in die Pfanne hinzugeben oder diesen separat auf dem Teller anrichten.
Die Gnocchi je nach Packungsanleitung entweder mit Butter in der Pfanne kurz anbraten oder im Wasser ziehen lassen.
Den rosa Pfeffer mit dem Mörser zerkleinen 
Bratensaft auf dem Fleisch verteilen und mit den roten Rettichsprossen dekorieren. Die Beilagen auf dem Teller anrichten und den rosa Pfeffer über dem Essen verteilen.

Den Mangold könnt ihr auch durch Spinat ersetzen.


Wenn ihr jetzt auch neugierig seid, was Anja und Sonja gezaubert haben, dann schaut doch mal bei ihren Blogs Alltagssterne und thewhitestcakealive vorbei.